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50 Cent gibt 20.000 Dollar pro Woche für seine Sicherheit aus

Security-Kosten der Hollywood-Stars explodieren

23.11.2009 09:35 Uhr

Während die großen Filmstudios Hollywoods bereits seit einiger Zeit wirtschaftlich auf Sparflamme kochen, treibt das anhaltende Paparazzitum die Security-Kosten der Superstars laut pressetext.austria in ungeahnte Höhen.

Celebrity-Größen wie Brad Pitt, Angelina Jolie, Jennifer Lopez oder Britney Spears scheuen keine Ausgaben, wenn es darum geht, sich und die eigenen Familien und Freunde vor aufdringlichen Pressefotografen zu schützen. So kann es schon einmal vorkommen, dass der Rapper 50 Cent in nur zwei Wochen mit 40.000 Dollar mehr für Sicherheitsbeistand ausgibt als der durchschnittliche US-Bürger im ganzen Jahr verdient.

"Mein Haus ist von Überwachungskameras umzingelt. Ich brauche sie, um mich zu schützen", stellt Curtis Jackson - besser bekannt als 50 Cent - unmissverständlich in einem CNN-Bericht klar. Allein die Sicherung seines Anwesens in Conneticut verschlinge rund 20.000 Dollar pro Woche. Rechnet man zu diesem Betrag noch die Rechnungskosten für per Sonderanfertigung produzierte Panzerschutzfahrzeuge und speziell trainiertes Sicherheitspersonal hinzu, kommt man schnell auf die stolze Summe von rund einer Mio. Dollar, die Jackson im Durchschnitt pro Jahr für Security-Belange aus der Tasche holt.

"Security-Kosten gehören sicherlich zu den höchsten Einzelausgaben, die eine Celebrity-Persönlichkeit im Laufe eines Jahres in Kauf nehmen muss", ist Aaron Cohen, Direktor des auf Personenschutz für Superstars spezialisierten US-Unternehmens IMS Security überzeugt. Aufwendungen in der Höhe von einer Mio. Dollar jährlich seien dabei bei weitem keine Ausnahme, sondern eher die Regel. "Wenn man sich bekannte Celebrity-Familien wie Brad Pitt und Angelina Jolie oder Jennifer Lopez und Marc Anthony ansieht, können die Security-Kosten auch auf 1,4 Mio. Dollar pro Jahr steigen", verrät Cohen.

"Was das Niveau von Security-Ausgaben betrifft, gibt es extreme länderspezifische Unterschiede. In Österreich kommt dem Personalschutz nach wie vor einer eher untergeordnete Bedeutung zu", erklärt Martin Wiesinger, Geschäftsführer der Österreich-Tochter des weltgrößten Sicherheitsdienstleisters Securitas, gegenüber pressetext. Während Personenschutz für Top-Persönlichkeiten etwa in Deutschland mittlerweile Standard sei, hinke die Alpenrepublik in dieser Hinsicht noch deutlich hinterher.

Dass Hollywood-Stars pro Jahr eine Mio. Dollar für derartige Services ausgeben, ist für den Experten keine Überraschung. "Wenn man diese Summe auf eine einzelne Stunde und das eingesetzte Sicherheitspersonal herunterbricht, ist das gar nicht so viel. Insbesondere bei den Superstars in Hollywood, die beinahe rund um die Uhr von Paparazzi und Stalkern verfolgt werden, kann ich sehr gut nachvollziehen, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden, um die eigene Privatsphäre so gut wie möglich zu schützen", meint Wiesinger.

Kontakt / Quelle

pressetext.austria
Redakteur: Markus Steiner
email: steiner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-317

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