04.02.2010 09:33 Uhr
Die Gesellschaft Public Relations Agenturen, GPRA, hat sich in einer Präsidiumssitzung scharf von den im Spiegel im Zusammenhang mit dem "Fall E." beschriebenen Praktiken distanziert.
Der Spiegel hatte berichtet, dass ein Berliner Unternehmer eine Strafanzeige gegen seinen ehemaligen PR-Berater Norbert E. überprüfe, weil dieser ihm angeblich Erpressung und versuchte Nötigung vorwerfe. Der Unternehmer wurde mehrfach anonym der Pädophilie und des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. "Verleumdung und Nötigung sind kriminell und haben mit PR schlicht gar nichts zu tun," kommentiert GPRA Präsident Dr. Alexander Güttler. Im aktuellen Fall wolle man jedoch keine Vorverurteilung aussprechen.
PR ist international wie auch in Deutschland längst eine professionelle Dienstleistungsbranche, die von Transparenz und Absenderklarheit lebe. Dafür tritt die GPRA seit Jahren ein. Als Verband habe man Grundsätze und Kodizes, die man bei allen Mitgliedsunternehmen auch überprüfen könne. Dazu zähle insbesondere, die Persönlichkeitsrechte konsequent zu wahren. Man werde den Fall auch Ende Februar im PR Rat, dem Ethikgremium der Branche, behandeln.
Von unseriösen Praktiken Betroffenen bietet die GPRA Hilfe an. "Man kann sich jederzeit vertraulich an uns wenden, wenn man sich unter Druck gesetzt fühlt." bietet Güttler an und fährt fort: "Kommunikationsberatung lebt vom Vertrauen und wir treten für die Reputation unserer Branche ein."
Dr. Alexander Güttler, Präsident der GPRA
GPRA e. V.
Wöhlerstr. 3-5
60323 Frankfurt am Main
T.: 069 710423-260
F.: 069 710423-200
info@gpra.de
http://www.gpra.de
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