medienhandbuch.de | Wer Zeitungen und Zeitschriften nicht liest, schöpft auch die Informationsmöglichkeiten des Internet nicht aus - Interview mit Staatsminister Bernd Neumann (exklusiv)



Paradigmenwechsel von analog zu digital

Wer Zeitungen und Zeitschriften nicht liest, schöpft auch die Informationsmöglichkeiten des Internet nicht aus - Interview mit Staatsminister Bernd Neumann (exklusiv)

30.04.2008 08:14 Uhr

Die neue Initiative "Nationale Initiative Printmedien - Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie" soll junge Leser wieder mehr für Zeitungen und Zeitschriften begeistern. medienhandbuch.de sprach über Inhalte und Ziele der Initiative mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann: ...

Die neue Initiative "Nationale Initiative Printmedien - Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie" soll junge Leser wieder mehr für Zeitungen und Zeitschriften begeistern. medienhandbuch.de sprach über Inhalte und Ziele der Initiative mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann:

medienhandbuch.de:
Verschiedene Umfragen haben ergeben, dass sich die Zahl der Jugendlichen - also der 14- bis 19-jährigen, die täglich Zeitung lesen, in den letzten 10 Jahren halbiert hat. Vor 10 Jahren las noch jeder zweite Jugendliche täglich die Zeitung, jetzt nur noch jeder vierte. Ist das der Hauptgrund für Ihre neue Initiative "Nationale Initiative Printmedien - Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie"?

Bernd Neumann:
Ja. Unbestreitbar ist zudem, dass wir mit weiteren Verschiebungen der Mediennutzung zu Lasten von Zeitungen und Zeitschriften rechnen müssen. Die seit Jahren rückläufigen Reich-weiten periodischer Printmedien gerade bei Kindern und Jugendlichen reflektieren den Paradigmenwechsel von analog zu digital in der Medienwelt, den junge Menschen selbstverständlicher und energischer vollziehen als ältere. Diesen Prozess kann man nicht aufhalten, geschweige denn rückgängig machen. Das bedeutet aber noch lange nicht das Ende gedruckter Medien. Alle Prognosen, die in Zeitungen und Zeitschriften ein Auslaufmodell sehen, sind deshalb aus meiner Sicht verfehlt. Lassen Sie mich in diesem Zusammenhang den amerikanischen Pulitzer-Preisträger und Journalismus-Professor Michael Parks zitieren, der vor wenigen Tagen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung festgestellt hat: "Solange Zeitungen ihren Zeitungseffekt haben, solange es noch diesen Glücksmoment gibt, umzublättern und auf etwas Unerwartetes zu stoßen, so lange wird es Zeitungen geben." Diese Einschätzung gilt übrigens aus meiner Sicht für Zeitschriften nicht minder.

Allerdings können wir trotz dieses Befundes die Hände nicht einfach in den Schoß legen. Der angemessene Umgang mit Zeitungen und Zeitschriften gehört wie alle kulturellen und gesellschaftlichen Leistungen zu den Fähigkeiten, die jungen Menschen nahe gebracht werden müssen. Nur so können Printmedien in Zukunft Teil unserer medialen und politischen Kultur bleiben. Mit unserer Initiative wollen wir einen wirksamen Beitrag dazu leisten, diese für unsere Gesellschaft wichtige Aufgabe zu erfüllen.

medienhandbuch.de:
Was genau sind die Ziele der Initiative?

Bernd Neumann:
Es geht bei unserer Initiative darum, die von den einzelnen Partnern eigenverantwortlich durch-geführten Projekte zu stärken, den Themenkreis "Jugend, Printmedien und Demokratie" genauer zu analysieren und an die Öffentlichkeit zu bringen. Trotz ihrer Erfolge bleiben die Projekte unserer Initiativpartner bisher lediglich sektorspezifisch und damit in ihren Wirkungen be-grenzt. Auch lassen sie den Zusammenhang zwischen der Nutzung von Printmedien, der politischen Kommunikation in der Demokratie und dem Bestand einer freiheitlichen, auf Vielfalt ausgerichteten Medienordnung nicht immer hinreichend erkennen. Nicht zuletzt können die Projekte insbesondere in Schulen immer wieder auf Vorbehalte treffen, wenn Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Eltern sie als verdeckte Werbung für bestimmte Unternehmen oder Produkte ansehen. Unsere Initiative soll allerdings nicht an die Stelle der vorhandenen und nach wie vor eigenverantwortlich von den einzelnen Initiativpartnern betriebenen Projekte treten, sondern diese unterstützen. In diesem Sinne wird die "Nationale Initiative Printmedien" in folgenden vier Schwerpunktbereichen aktiv werden:

1. Den Initiativpartnern wird ein Forum für den Austausch der in den Einzelprojekten ge-sammelten Erfahrungen und Erkenntnisse geboten. Auf diese Weise können wichtige Synergieeffekte erzielt werden, welche die Wirksamkeit der einzelnen Projekte deutlich verbessern können. Zu diesem Zweck wird es jährliche Initiativtreffen auf politischer Ebene geben, die durch häufigere regelmäßige Arbeitstreffen auf Fachebene vorbereitet, ergänzt und vertieft werden.

2. Die Initiative wird einen ständigen Dialog ihrer Partner mit externen Praktikern und Wissenschaftlern führen, um rechtzeitig neue Entwicklungstendenzen in den relevanten Arbeitsbereichen erkennen und darauf reagieren zu können. Besonders wichtig wird dabei die Frage sein, wie Zeitungen und Zeitschriften für Kinder und Jugendliche attraktiver gestaltet werden und welche Rolle crossmediale Strategien dabei spielen können.

3. Zentrales Anliegen der Initiative wird sein, Kinder und Jugendliche unmittelbar in die Aktivitäten einzubeziehen. Denn wir wollen nicht nur über die Kinder und Jugendlichen sprechen, sondern mit ihnen. Deshalb werden wir jedes Jahr einen Schülerwettbewerb ausloben. Im Rahmen der von den Initiativpartnern durchgeführten Fördermaßnahmen können Schulklassen Arbeiten einreichen, die unter einem jährlich wechselnden Thema stehen und einen Bezug zu Zeitungen oder Zeitschriften haben müssen. Eine fachlich ausgewiesene Jury wird die besten drei Arbeiten auswählen. Die siegreichen Schulklassen gewinnen eine zweitägige Reise nach Berlin, besuchen den Deutschen Bundes-tag und werden im Rahmen der Jahrestagung der Initiative im Bundeskanzleramt aus-gezeichnet. Das Thema des ersten Preisausschreibens lautet: "Mein Land Deutschland - 60 Jahre Bundesrepublik".

4. Auf der Internetseite des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ( www.kulturstaatsminister.de ) können sich alle interessierten Institutionen, Vereinigungen und Bürger, insbesondere aber auch Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern über die Initiative informieren. Dort wird unter anderem die Initiative mit ihren Aufgaben und Zielen vorgestellt und der jährlich stattfindende Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Die Internetseite enthält zudem Verlinkungen zu allen Initiativpartnern, so dass sich Interessierte von dort aus unmittelbar um die Teilnahme an einzelnen Maßnahmen bewerben können. Ferner wird die Internetseite eine Dokumentation aller Jahrestreffen enthalten und den Zugriff auf alle dort gehaltenen Reden, Statements und Fachvorträge ermöglichen. Auch alle in den Schülerwettbewerben ausgezeichneten Arbeiten werden dort dokumentiert werden.

medienhandbuch.de:
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ist - neben vielen anderen Institutionen - in die Kampagne eingebunden? Wie? Wird es z.B. auch Print-Anzeigen geben?

Bernd Neumann:
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) arbeitet wie alle anderen Partner an unserer Initiative mit. Unter seiner Regie bereitet die auf Arbeitsebene eingerichtete Steuerungsgruppe die jährlichen Initiativtreffen vor, betreut die Durchführung der Preisausschreiben und betreibt den ständigen Austausch über die Einzelmaßnahmen der Partner. Daneben nimmt der BDZV auf Leitungsebene an den politischen Jahrestreffen teil. Schließlich ist der BDZV selbst Träger des Projekts "Zeitung in der Schule". Ob es Print-Anzeigen geben wird, die unsere Initiative und die darin betriebenen Einzelmaßnahmen bewerben, ist derzeit noch offen. Sicherlich ist dies eine Option, sie hängt aber letztlich davon ab, ob sie finanziert werden kann. Ich denke, dass wir hier erst am Anfang stehen und hoffe, dass die Arbeit in den nächsten Jahren so erfolgreich sein wird, dass wir dann Maßnahmen, die heute noch nicht finanzierbar sind, dank einer wachsenden Unterstützung aus Wirtschaft und Politik realisieren können.

medienhandbuch.de:
Sie erklärten,, dass "trotz zunehmender Konkurrenz in elektronischer Form Zeitungen und Zeitschriften auch künftig politische Leitmedien bleiben." Untersuchungen belegen da (s.o.) leider etwas anderes. Ist da nicht eher der Wunsch Vater dieses Gedankens?

Bernd Neumann:
Die von Ihnen zitierten Untersuchungen zeigen lediglich, dass die Printnutzung junger Leserinnen und Leser ebenso stetig wie deutlich zurückgeht. Sie belegen aber nicht, dass die Zeitungen und Zeitschriften ihre Funktion als politische Leitmedien verloren haben. Nach wie vor ist es vielmehr so, dass ganz überwiegend Zeitungen und Zeitschriften die Themen setzen, die unsere politischen und gesellschaftlichen Debatten prägen. Das ist kein Widerspruch dazu, dass Fernsehen wie Internet wichtige Informationsquellen sind, zumal die Zeitung im Internet an Bedeutung gewinnen wird. Uns geht es darum, möglichst viele junge Menschen wieder an periodische Printmedien heranzuführen und zu vermeiden, dass Zeitungen und Zeitschriften elitäre Medien werden, die einem exklusiven Nutzerkreis vorbehalten sind.

medienhandbuch.de:
Welche konkreten Projekte und Inhalte sollen Jugendliche dazu bewegen, wieder mehr Zeitungen und Magazine zu lesen?

Bernd Neumann:
Ich möchte hier nur beispielhaft die Initiativen "Zeitung in der Schule" des BDZV und der Zeitungsverlage und "Zeitschriften in die Schulen" der Stiftung Presse-Grosso und der Stiftung Lesen, unterstützt durch den Verband deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und unter meiner Schirmherrschaft stehend, nennen. Es gibt eine Vielzahl weiterer Projekte, über die man sich auf den Websites der einzelnen Initiativpartner (eine Verlinkung besteht über www.kulturstaatsminister.de ) informieren kann. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass alle Projekte die Passion ihrer Macher für das Medium Print erkennen und auf die jungen Menschen überspringen lassen. Ich bin selbst passionierter Leser von Zeitungen und Zeitschriften. Ich genieße es, auf diese Weise neue Wirklichkeiten, Gedanken und Sichtweisen kennen zu lernen. Deshalb liegt es mir auch ganz persönlich sehr am Herzen, dass junge Menschen diese Form, die Welt kritisch und in Muße zu erschließen, für sich neu entdecken können. In zahlreichen Gesprächen, die ich über dieses Thema mit Verlegern, Journalisten und Medienwissenschaftlern, aber gerade auch mit Pädagogen und vielen jungen Leuten geführt habe, wurde mir deut-lich, dass wir unsere medienpädagogischen Anstrengungen nicht nur bei den elektronischen Medien, sondern auch bei Zeitungen und Zeitschriften deutlich erhöhen müssen, weil hierfür bei Kindern und Jugendlichen ein echtes Bedürfnis besteht. Man muss dieses Bedürfnis nur ziel-gruppenadäquat befriedigen.

medienhandbuch.de:
Auch unsere Bundeskanzlerin geht mit der Zeit und produziert ihren wöchentlichen Videoblog. Wo sehen Sie die harmonische Schnittstelle bei der Mediennutzung von Jugendlichen zwischen Internet und Print?

Bernd Neumann:
Im Vordergrund unseres Bemühens steht nicht das Ziel, Kinder und Jugendliche dazu zu bewegen, bestimmte Angebote nur im Printbereich oder nur im Onlinebereich zu nutzen. Es geht uns vielmehr darum, die unterschiedlichen, je für sich legitimen Rezeptionsweisen von Print- und Onlinemedien deutlich zu machen und Kindern und Jugendlichen nahe zu bringen, diese zu erlernen und zu kultivieren. Wenn also die Bundeskanzlerin ihren wöchentlichen Videoblog im Internet veröffentlicht, bedeutet das aus unserer Sicht keineswegs, dass damit die Lektüre von Zeitungen oder Zeitschriften über die Politik der Bundesregierung überflüssig wäre. Im Gegenteil: Der O-Ton der Bundeskanzlerin im wöchentlichen Videoblog und dessen Bewertung, Kommentierung und Einordnung durch Tageszeitungen und politische Zeitschriften gehören untrennbar zusammen, um mündig an der politischen Diskussion in unserem Land teilnehmen zu können.

medienhandbuch.de:
Ein großer Erfolg des Mediums Internet für Jugendliche liegt sicherlich darin, dass man mit sehr wenigen Ressourcen seine unabhängigen Meldungen, Meinungen und Filme produzieren und veröffentlichen kann. Muss die demokratische Zeitungskultur dies stärker als früher in ihren Projekten berücksichtigen und alte Strukturen überdenken bzw. erneuern?

Bernd Neumann:
Die Stärken des Internet - das ich übrigens nicht als Medium, sondern als technische Plattform für unterschiedlichste Anwendungen definieren würde - liegen in der Tat in seiner Schnelligkeit, Aktualität, Interaktivität und der Vielzahl seiner verschiedenartigen Gratisinhalte. Das sind Vorzüge, die auch die politische Information, Kommunikation und Teilhabe sehr fördern können. Andererseits haben wir heute gesicherte empirische Befunde, dass Vielleser von Zeitungen und Zeitschriften auch die elektronischen Informations- und Kommunikationsangebote überproportional häufig nutzen, während Nichtleser nicht nur die gedruckten, sondern auch die elektronischen Informationsangebote ignorieren und ihren Medienkonsum im Wesentlichen auf Mainstream-Unterhaltung, Sportsendungen und Spiele beschränken. Ich wage daher die These: Wer Zeitungen und Zeitschriften nicht liest, schöpft auch die Informations- und Partizipationsmöglichkeiten des Internet nicht aus und ist vielleicht häufig auch nicht in der Lage, sich kritisch mit den Inhalten elektronischer Medienangebote auseinander zu setzen. Diese Kompetenz ist aber gerade im Internet gefragt, denn dort sind die Vertrauenswürdigkeit einer Quelle und die Validität von Informationen oft nur schwer zu beurteilen.

Printmedien und Internet stehen also im Hinblick auf die politische Information, Kommunikation und Teilhabe in unserer Gesellschaft nicht in einem gegensätzlichen, sondern in einem komplementären Verhältnis zueinander. Das bedeutet aber umgekehrt für die Anbieter von Printmedien, dass sie einem sich wandelnden Mediennutzungsverhalten und veränderten Bedürfnisstrukturen besonders junger Leserinnen und Leser viel stärker als bisher entgegen kommen müssen. Hier sehe ich einen erheblichen Nachholbedarf der Verlage und Redaktionen, der dort aber inzwischen erkannt ist und angegangen wird. Unsere Initiative ist übrigens auch ein Instrument für die Verlage und Redaktionen, die Bedürfnisse junger Leserinnen und Leser besser kennen zu lernen, indem sie über die einzelnen Maßnahmen und die Aktivitäten der Initiative direkt mit ihnen kommunizieren können.

medienhandbuch.de:
Welcher Etat steht für die Initiative zur Verfügung und wie wird er eingesetzt?

Bernd Neumann:
Für die Ausrichtung der Jahrestreffen unserer Initiative und die Ausrichtung des Preisausschreibens stehen mir derzeit jährlich 30.000,-- Euro zur Verfügung. Dies ist aber beileibe nicht der gesamte Etat, über den die Initiative de facto verfügt. Zu nennen sind hier nicht nur die Etats der Einzelmaßnahmen unserer Netzwerkpartner, die ich freilich nicht im Detail über-schaue. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch, dass alle Initiativpartner die personellen Ressourcen zur Verfügung stellen, die notwendig sind, um die inhaltlichen und organisatorischen Aktivitäten des Netzwerks voranzutreiben. Würde man diese Ressourcen beziffern wollen, käme sicherlich ein erheblicher Betrag zusammen. Im Übrigen will die Initiative für weitere Projekte und Einzelmaßnahmen - z.B. Forschungsvorhaben - die notwendigen Gelder bei Bedarf zusätzlich aufbringen und / oder bei Sponsoren einwerben.

medienhandbuch.de:
Wird es eine Art Ergebnismessung und -analyse geben?

Bernd Neumann:
Ergebnismessung und -analyse sind ja, wie sich aus meinen bisherigen Darlegungen ergibt, ein sehr wichtiger Arbeitsbereich der "Nationalen Initiative Printmedien". Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Aktivitäten der Initiativpartner immer besser fundiert und an den Zielgruppen orientiert sind. Bewerkstelligt wird dies zunächst während des laufenden Jahres von der Steuerungsgruppe der Initiative auf Arbeitsebene, an deren Sitzungen bei Bedarf auch externe Experten und Wissenschaftler teilnehmen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden dann im Rahmen der politischen Jahrestagungen veröffentlicht und auf der Website www.kulturstaatsminister.de dokumentiert.

Das Interview mit Bernd Neumann führte Oliver Hein-Behrens.

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Bernd Neumann ist seit dem 22. November 2005 der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Er ist langjähriger Vorsitzender der CDU Bremen und Mitglied des Deutschen Bundestages. Als Staatsminister ist er direkt der Bundeskanzlerin zugeordnet.

Zu den Aufgaben des Kulturstaatsministers gehört es, kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler und gesamtstaatlicher Bedeutung zur fördern. Daneben ist er dafür zuständig, die Rahmenbedingungen von Kunst und Kultur kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat seinen Amtssitz im Bundeskanzleramt. Er wird in seiner Arbeit von rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin und Bonn unterstützt.

(Quelle: Bundesregierung.de)

Links zum Thema

http://www.nationale-initiative-printmedien.de
Online-Seiten des Beauftragten für Kultur und Medien
Startseite der Initiative
Konzept der Initiative (PDF-Dokument)

Kontakt / Quelle

medienhandbuch.de
Oliver Hein-Behrens
chefredaktion@medienhandbuch.de

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