medienhandbuch.de | Wirtschaftskrise und Schweinegrippe waren die Top-Nachrichtenthemen im April



Deutsche Politiker erheblich seltener in den Fernsehnachrichten

Wirtschaftskrise und Schweinegrippe waren die Top-Nachrichtenthemen im April

19.05.2009 01:12 Uhr

Die weltweite Wirtschaftskrise führte im April die Liste der Topthemen in den Fernsehnachrichten an, wie das Internetportal politik-digital.de berichtet.

Mit insgesamt 107 Minuten Berichterstattung in den vier wichtigsten Hauptnachrichten des deutschen Fernsehens lag dieses Thema deutlich vor der "Schweinegrippe" auf Rang 2 mit 88 Minuten. Mit der Banken- und Finanzkrise, dem G20-Finanzgipfel in London und der Abwrackprämie platzierten sich drei weitere Themen unter den Top-10, die direkt mit dem Themenbereich Wirtschaftskrise verbunden sind.

Dabei erlangte das Thema Banken/Finanzkrise/HRE vorallem wegen der "Tagesschau" und "heute" einen Top-10-Rang, bei "RTL aktuell" und den "Sat.1 Nachrichten" rangierte es dagegen nicht unter den ersten Zehn.

Stattdessen erreichte der Tod von Berufsschülern durch gepanschten Alkohol bei Sat.1 den siebten Rang. Bei RTL belegte das Thema Ostern Platz 9, während es bei den anderen Sendern kaum eine Rolle spielte.

Die "Tagesthemen" berichteten im April am umfangreichsten über die Wirtschaftskrise, auch die Unruhen in Thailand wurden intensiv aufgegriffen. Das "heute-journal" setzte Schwerpunkte u.a. auf den NATO-Gipfel in Straßburg, die Piratenüberfälle vor der Küste Somalias sowie die Abrüstungsforderungen von US-Präsident Obama.

Bei "Tagesschau" und "heute" war der Anteil der Wirtschaftsthemen gegenüber dem Vormonat leicht erhöht. Darüber hinaus dominierten mit 43 bzw. 33 Prozent (entsprechend 7 bzw. 6 Minuten Sendedauer pro Ausgabe) weiterhin die politischen Themen. Bei Sat.1 erreichte der Bereich Human Interest/Alltag/Buntes mit 25 Prozent den gleichen Umfang wie die Politikthemen.

Im April waren deutsche Politiker erheblich seltener in den Fernsehnachrichten präsent als im Vormonat. Der Rückgang betraf insbesondere die CDU, die dieses Mal Platz 2 hinterder SPD belegte.

politik-digital.de ist Deutschlands führende Informations- und Kommunikationsplattform zum Thema "Internet und Politik". Sie wird vom gemeinnützigen Verein pol-di.net betrieben, der die Unabhängigkeit gewährleistet.

Kontakt / Quelle

Stefan Gehrke
Tel. 030-9700-4879
infomonitor@politik-digital.de

Themenverwandte Artikel

Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft

Tipp aus unserem Shop

Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft

In der Kommunikationswissenschaft haben sich vielfältige Methoden und Designs der Sozialwissenschaften etabliert, nicht immer jedoch ist ihre spezifische Anwendbarkeit geklärt. Der Band zeig......[ansehen]

April Top-Nachrichtenthemen Schweinegrippe Wirtschaftskrise

Themenverwandte Artikel

Meistgelesen

Adresseinträge auf
medienhandbuch.de

Adresseintrag Zeigen Sie Gesicht! Mit Firmenlogo und Fotos - von kompetenten Ansprechpartnern und gelungenen Projekten. Nur einige der Optionen für Adresseinträge bei medienhandbuch.de [infos]

Adresseintrag Premium

  • Foto, Audio, Video

    Ihre Referenzen überzeugen jeden? Agenturen können Ihre Arbeit jetzt multimedial präsentieren - als Showreel, Hörprobe oder Bildergalerie im PREMIUM Adresspaket [infos]



Generierungszeit: 0